Von Duquesa nach Ibiza – 56 Stunden auf See

In der schönen Hafenstadt Duquesa in Andalusien hatten wir mal wieder „Zufallsbesuch“ von Freunden. Karo und Mike waren in Andalusien im Urlaub und haben unseren Stop für einen Kurzbesuch genutzt. Wie wunderbar ich diese spontanen Erlebnisse finde. Und unsere neue Lebensart mit Freunden zu teilen, finde ich besonders schön.

Genutzt haben wir den tollen Moment und das gute Wetter etwas zu erledigen, was wir eigentlich schon in La Rochelle machen wollten – die Schiffstaufe. Irgendwie waren wir aber immer so in Eile, dass der richtige Zeitpunkt nie da war. Aber jetzt. Getauft auf den Namen Fitti.

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Die Straße von Gibraltar

Nach einer erholsamen Nacht vor Anker in der Bucht Bolonia ging es für uns bei schönstem Sonnenschein weiter. Wir hatten alles zeitlich so geplant, dass die Strömung in der Straße von Gibraltar ideal für uns ist.

Abfahrt in der Bucht Bolonia

Die Straße von Gibraltar hatte ich mir sehr voll und kompliziert vorgestellt. Eng, viele Containerschiffe, Schnellfähren und Verkehrstrennungsgebiete.

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Viva España

Am Vormittag verlassen wir Portugal in Richtung Cádiz, eine schöne Hafenstadt in Andalusien (Strecke ca. 130 sm/ 24 Stunden). Wettervorhersage: zwischen 15 und 22 Knoten Wind, Welle zwei bis drei Meter und viel Regen. Das kann kalt und ungemütlich werden.

Aber es wird dann doch viel schöner als gedacht. Bis 2 Uhr nachts kein Regen. Und die Fitte konnte unter Segeln zeigen was sie kann. Der dritte Tag auf See bedeutete für mich auch endlich nicht mehr seekrank. Juhuuuu!

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Von Cascais nach Sines

Endlich spielt das Wetter mit und ich habe sogar ein paar Tage Urlaub. Die erste gemeinsame Fahrt mit Mark und unserer Fitti.

Wir starten früh um sechs Uhr im Morgengrauen. Eine tolle Stille in die man reinfährt. Mit den ersten Sonnenstrahlen und den ersten Möwen werfen wir noch einen letzten Blick auf die Brücke von Lissabon.

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Biskaya

Bisher läuft die Überführung sehr gut. Die Biskaya zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

Wenn wir jetzt noch Glück haben rutschen wir unter einem Starkwindfeld am Kap Finisterre vorbei weiter Richtung Lissabon.

Fitti schon im Wasser

Heute sind wir natürlich als erstes zum Hafen gefahren und haben Ausschau nach Fitti gehalten.

Und da war sie:

Wir sind alle drei überglücklich!

Der offizielle Übergabetermin ist für Donnerstag geplant. Mal sehen was bis dahin noch alles passiert.

Besuch der Boot 2018

Gerade in diesem Jahr, vor unserer langen Reise, ist der Besuch der Messe Boot in Düsseldorf Pflichtprogramm. Viele Dinge sind noch zu besprechen und zu erledigen. Mark verbringt fast die ganze Woche auf der Messe. Ich schaffe es nur an einem Wochenende.

Der Besuch ist für uns erfolgreich. Einige Ausstattungen werden noch günstig besorgt und wir besprechen auch noch viele Details mit erfahrenden Seglern.

Zwei Highlights: an diesem Wochenende entscheiden wir uns für die Anmeldung bei der ARC+, die Rallye von den Kanaren über die Kapverden in die Karibik. Aufregend!

Und auch nach Kauf unserer Lucia 40 schauen wir uns interessiert die Konkurrenz an. Zum Glück fühlen wir uns in unserer damaligen Entscheidung für die Lucia 40 bestätigt! Nicht mehr lange und wir können sie in La Rochelle abholen.

Medizin an Bord

Besonders für unsere geplante Atlantiküberquerung und die Zeit in der Karibik ist die medizinische Versorgung an Bord enorm wichtig. Nicht immer werden wir im Notfall direkt einen Hafen ansteuern können. Mit Notfall meine ich auch gar nicht sie schlimmsten Unfälle, die man sich vorstellen kann. Wir sollten auch auf schwere Erkältungen, Seekrankheit und eine kleine Wunde vorbereitet sein. Daraus kann sich nämlich bei falscher oder keine Behandlung dann doch noch was Großes entwickeln.

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